Die Bahn in der Verantwortung

Er rechnet sich nicht mehr – der Autoreisezug. Deswegen soll er eingestampft und wegrationalisiert werden. So kaufmännisch, so logisch. Aber doch reden heute alle über Nachhaltigkeit und Mobilität. Der Autoreisezug vereinigt das – zu Stoßzeiten im Jahr sogar gut ausgelastet.

Nun wäre es am Eigentümer der Bahn (dem Bund), die Bahn mal daran zu erinnern, dass sie mehr ist (oder zumindest sein sollte) als ein Wirtschaftsbetrieb. Als staatliches Unternehmen ist sie in der Verantwortung, alternative Mobilität zu unterstützen. In der Schweiz sowie Österreich wird das Auto an mehreren Stellen huckepack genommen – dabei handelt es sich zwar häufig um kürzere Strecken unter Pässen hindurch, es existieren aber auch längere Strecken. Ich selbst fand es nicht unpraktisch, mir auf dem Weg in den Süden eine Passfahrt zu sparen und zügig per Zug zu reisen samt Auto.

Statt wiedermal ein innovatives Angebot zu beerdigen weil man als Weltlogistiker keine Lust dazu hat, sollte sich die Bahn Gedanken machen, wie man das Angebot attraktiver macht. Klar kostet das Geld – das ist aber Geld, das andere weniger im Stau auf der Autobahn stehen oder man – wenn das Angebot besser würde – sich auch eine extra Spur auf der Autobahn sparen könnte…

Siehe auch in der SZ

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3 Gedanken zu “Die Bahn in der Verantwortung

  1. „…Klar kostet das Geld – das ist aber Geld, das andere weniger im Stau auf der Autobahn stehen…“
    SUPERKLAR – es geht ja immer ums Geld der a n d e r e n

  2. Das Problem ist eher weniger die Wegrationalsierung oder? Das Problem ist, dass keiner mehr dieses Angebot nutzt und dann wird es auch aus dem Sortiment genommen.

    Es gibt ja auch viele Alternativen die besser sind als ein Autozug. Denn für den Autozug braucht man ein Auto un für Carsharing angebote nicht 🙂

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